Rita-Maria Schwalgin
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1952 |
Kassel |
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Die Dortmunder Künstlerin Rita-Maria Schwalgin bringt ein durch ein Architekturstudium besonders geschultes Auge in ihre Fotokunst ein. Dadurch sehe sie die Architektur anders, erläutert sie selbst. „Mich fasziniert, was Gebäude mit ihrer Umgebung machen.“ Eindrucksvoll und einfühlsam hat sie jedoch auch dokumentiert, was die Umgebung mit Gebäuden macht – insbesondere nach der Verwandlung einer traditionsreichen Zeche in einen See und ein Zentrum für Nanotechnologie. Acht Jahre lang hielt sie die Verwandlung vom Stahlkochen zur Freizeit- und Forschungsstätte „Phoenix“ in mehreren hundert Aufnahmen fest. Schwalgin versteht sich jedoch nicht nur auf Architekturfotografie. In einem Statement gegen Genitalverstümmelung inszenierte sie ein eindringliches Symbol: Blut, das aus einer weißen Rose tropft – also Grausamkeit inmitten scheinbar unschuldiger Idylle. |
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Text: R.M. / fotokunst-in.de
Erstellt: 16.12.2011
