Robert Schultze
* | 1972 | Berlin | Schwerpunkt: | ||
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| Der am 15. Mai 1972 geborene Berliner Fotograf Robert Schultze kam als Autodidakt zur Fotografie. Allerdings hatte er zuvor das Medium bereits auf der anderen Seite der Linse gut kennen lernen können durch seine über Jahre reichende Arbeit als Model für Mode- und Werbefotografen. Das insofern schon angesammelte Wissen über die technischen Hintergründe von einschlägigen Fotoproduktionen konnte er weiter vervollständigen während seiner Tätigkeit für die Agentur „Basics“, für die er die Zusammenarbeit mit Visagisten und Stylisten organisierte. Auf eine Reise nach Kuba nahm er die erste eigene Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit. Das war die eigentliche Initialzündung, denn danach gab es gleich mehrere Foto-Nachfragen. Schultze begann, befeundete Fotomodelle und Schauspieler zu portraitieren. Bald konnte er sein erstes CD-Cover präsentieren. Schultze besuchte sodann über zehn Monate die Ausbildungsklasse der „imago fotokunst“ in Berlin und assistierte weitere drei Jahre lang bei verschiedenen Fotografen in Berlin. Zu seinen prägenden Stationen zählte er die Zusammenarbeit mit Matthias Hennekeuser und Felix Broede, die unter dem Pseudonym „Kasskara“ international auf sich aufmerksam gemacht hatten. Seine Schwerpunkte sieht Schultze in den Bereichen People, Musik, Werbung und Produkt. In der von ihm entwickelten Reihe „Rapidographien“ setzt er sich mit dynamischen Formverläufen alltäglicher Wahrnehmungen auseinander. Bewusst setzt er bei „kreativen Zugreisen“ das Mittel der Bewegungsunschärfe ein, die er noch verstärkt, indem er mit besonders gering lichtempfindlichen Polaroid-Filmmaterialen arbeitet. In langen Belichtungszeiten entstehen als solche kaum noch wahrnehmbare Landschaftsimpressionen, die ihre ursprüngliche Gegenständlichkeit nur noch erahnen lassen oder diese bereits in eine völlige Abstraktion verwandelt haben. | ||||
