Thomas Leidel
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1975 |
Berlin |
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Der 1975 geborene Berliner Fotokünstler Thomas Leidel bringt sein Schaffen auf einen überzeugenden Nenner: "Ich mag was ich tue, weil ich tue, was ich mag." Dabei ist das Wort "mögen" viel zu schwach für das, was er für Skandinavien empfindet. Er ist fasziniert von Natur und Kultur der nördlichen Nachbarn. Mit seinen Fotomontagen will er die Schönheit nordischer unberührter Natur und kulturelle Besonderheiten für den Betrachter noch mehr herausarbeiten. "Es sind oft Stimmungen, die beim Betrachter Bewunderung auslösen können", lautet Leidels Beschreibung seiner aktuellen Serie "Nordwind". Dieser Wind treibt den Zuschauer auf eine Reise durch den Norden, macht ihn auf die Ästhetik von Landschaft und Stabkirchen aufmerksam und lässt ihn teilhaben an dem reichen Vorrat an Faszination, den die nordischen Länder bereit halten. Durch die eingebrachte Kreativität des Fotokünstlers ist die fertige Montage stets mehr als die Summe ihrer Teile. Leidel: "Es entsteht etwas, das vorher nie da war." Leidel fotografiert seit 1994 - natürlich seit seiner ersten Reise nach Norwegen, er hat sich im Folgenden für Archäologie und Skandinavistik interessiert, als Kunsthändler und im Gartenbau betätigt. Sein aktuelles Interesse richtet sich auf die visuelle Kommunikation. Daneben bezeichnet er sich als "Outdoor-Freak" - er ist also ein freischaffender Künstler, der selbst mit Haut und Haaren an der Natur teilnimmt, Teil von ihr wird und sie vielleicht deshalb mit eigenem inneren Empfinden so viel intensiver darstellen kann, wie es die Aufnahmen der Reihe "Nordwind" belegen. |
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Text: R.M./fotokunst-in.de
