Anna Fischer-Husemeyer

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 1948

Ostwestfalen

   

Schwerpunkt:
Stillleben

 

 

     
            

 

Die 1948 in Ostwestfalen geborene Künstlerin lebt seit Anfang der 70er Jahre in Berlin, studierte hier bei Prof. Fridtjof Schliephacke Design, arbeitete während eines fünfjährigen Aufenthaltes auf Ibiza mit Mode und Schmuck, später mit Stoff und Farbe auf Holz (Paravents). Zur Fotografie fand sie 1989 über einen Flohmarktbesuch, bei dem sie eine russische „Zenit“-Spiegelreflexkamera erstand. Inzwischen ist die Fotokunst für sie die beste Möglichkeit, kreativ zu arbeiten.

Fischer-Husemeyers Stilleben strahlen Ruhe und Harmonie aus. Immer gehört dazu aber auch eine Aura des Geheimnisvollen. Der Betrachter soll nicht vordergründig auf ein simples Objekt gestoßen werden, er fühlt sich eingeladen, das Bild mit den Augen zu durchwandern, sich mit Sein und Schein auseinanderzusetzen und die innere Kraft der Präsentation zu erleben. Die Aura des Geheimnisvollen entsteht durch Weglassen bestimmter Informationen, die es beim Sehen gewöhnlich erleichtern, das Wahrgenommene sofort zu identifizieren. Oft hört die Künstlerin die Feststellung: „Ihre Fotos sehen aus, als hätten Sie mit der Kamera gemalt.“ Fischer-Husemeyer nimmt's als Kompliment.

Text: R.M./fotokunst-in.de